Goldgena Project ist ein deutschsprachiges Uhrenmagazin für Leser in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Im Mittelpunkt stehen die Herkunft von Bauteilen, die Technik mechanischer Kaliber und nachvollziehbare Prüfmethoden.
Unsere Beiträge sollen konkrete Fragen beantworten: Was lässt sich über ein Werk und seine Herstellung belegen? Wie sind Messwerte einzuordnen? Welche Angaben helfen bei Wartung, Regulierung und langfristiger Nutzung?
Direkt zu den Beiträgen: Goldgena Archiv · Herkunft und Werkangaben · Kaliber im Detail · Gang und Zeitwaage · Prüfmethoden und Dokumentation · Gehäuse, Materialien und Anzeigen · Werkaufbau und Energie · Bedienung und Wartung
Unsere Themen
Fertigung & Herkunft
Hersteller, Bauteile und Lieferketten: Wir untersuchen, welche Angaben zur Herkunft überprüfbar sind und welchen Einblick sie in die Fertigung einer Uhr geben.
Kaliber & Technik
Werkaufbau, Regulierung und Wartung verständlich erklärt. Vergleiche beziehen sich auf benannte Kaliber und dokumentierte Ausführungen; offene Fragen bleiben als solche erkennbar.
Tests & Messungen
Gangabweichung, Gangreserve und Prüfprotokolle: Im Mittelpunkt stehen die Messbedingungen, das untersuchte Exemplar und die Aussagekraft der vorliegenden Daten.
Goldgena Archiv
Historische Projektseiten werden anhand zugänglicher Quellen neu recherchiert. Archivbeiträge benennen den damaligen Gegenstand und unterscheiden historische Aussagen von heutigen Erläuterungen.
Neu auf Goldgena
Die zuletzt auf dieser Website veröffentlichten Archivbeiträge und Leitfäden. Die thematischen und historischen Einstiege finden Sie weiter unten.
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Seiko 4R57: Daten, Gangreserveanzeige und Datumszeiger
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Miyota 9019: Daten, Zeigerhöhe und Herstellerunterlagen
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Seiko 4R38 und 4R39: Daten, Bedienung und 24-Stunden-Anzeige
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ETA 2834-2 und 2836-2: Unterschiede bei Größe und Kalender
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ETA 2801-2 und 2804-2: Handaufzug, Datum und Gangreserve
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Sellita SW215-1: Handaufzug, Datum, Maße und Quellenstand
Aus dem Goldgena Archiv
Stationen des Projekts von 2016: Herkunftstransparenz, Preismodell, Vertriebswege, die Entwicklung der ersten Entwürfe und die Crowdfunding-Kampagne. Die Beiträge rekonstruieren die damaligen Themen anhand zugänglicher Quellen.
Überblick: Goldgena und CODE41: die Projektchronologie 2016 – Archivthemen chronologisch einordnen und Artikel-, Aufnahme- und Planungstermine unterscheiden.
Historisches Projektteam: Goldgena-Team 2016: cosanova und die damaligen Rollen
30. März 2016: Swiss Made und die Idee hinter TTO
13. April 2016: Preise, Margen und der Faktor 3,5
April 2016: Direktvertrieb, Pop-up-Stores und Community
11. Mai 2016: Erster Entwurf und drei Fertigungswege
25. Mai 2016: Wer hinter dem Projekt stand: die Vorstellung von cosanova
22. Juni 2016: Designentwicklung und geplante Herkunft der Komponenten
27. Juli 2016: Gehäusedesign und Entwicklungsstand
August/September 2016: Entwicklungsstand und die geplante Serie mit besonderem Uhrwerk
21. September 2016: Zwei Entwürfe und der Name CODE41
12. Oktober 2016: Kollektion, Logo und Crowdfunding-Plan
Oktober 2016: „I CAN’T WAIT“ und die 3D-Sammlermodelle
22. November bis 22. Dezember 2016: Crowdfunding und der Start von CODE41
Pressequellen: Goldgena-Pressemitteilungen und Quellenarchiv von 2016
Herkunft prüfen und Messwerte verstehen
Herkunft und Werkangaben
Uhrwerk-Herkunft prüfen – fünf Fragen zu Hersteller, Kaliber und den Belegen für ein konkretes Exemplar.
Manufakturkaliber: Entwicklung, Fertigung und Zukauf – Herstellerangaben nach Arbeitsschritten einordnen, Eigenfertigung von Exklusivität unterscheiden und offene Herkunftsfragen dokumentieren.
Basiswerk und Modul: Kaliberangaben richtig lesen – Grundwerk, Zusatzbaugruppe und vollständige Kombination unterscheiden sowie technische Daten und Serviceangaben richtig zuordnen.
Uhrwerk-Datenblatt lesen: Angaben richtig einordnen – Kaliberversion, Maßbezug, Mindestwerte, typische Angaben und Prüfbedingungen in Herstellerunterlagen unterscheiden.
Uhrwerk-Qualitätsstufen: Elaboré, Top und Chronomètre – Ausführungen und Prüfbedingungen am SW200-1-Beispiel lesen sowie Dekoration, Messbericht und Zertifizierungsnachweis auseinanderhalten.
Uhrwerk-Finissierung verstehen – Streifen, Perlage und Anglage erkennen und Dekoration von belegter Funktion unterscheiden.
Kaliber im Detail
Miyota 82S7: Funktionen und technische Daten – kleine Sekunde, gekoppelte 24-Stunden-Anzeige und aktuelle Herstellerunterlagen im Verhältnis zum Goldgena-Entwurf von 2016.
Miyota 8215: Daten, Sekundenstopp und Datum einstellen – Aktuelle Angaben zum Sekundenstopp, Kalenderbedienung und Messbedingungen mit der konkreten Werkversion abgleichen.
Miyota 8205: Daten, Wochentag, Datum und Sekundenstopp – Kalenderausführungen, heutigen Sekundenstopp und widersprüchliche Hinweise zur Wochentagskorrektur prüfen.
Miyota 8315: 60 Stunden Gangreserve und Herstellerstatus – Dokumentierte Laufzeit und den als eingestellt gekennzeichneten Herstellerstatus von Messwerten und Lieferbarkeit trennen.
Miyota 8N24: Skelettwerk, Sekundenstopp und technische Daten – Skelettbauweise, aktuellen Sekundenstopp-Eintrag und Messbedingungen mit der konkreten Ausführung abgleichen.
Miyota 9015: Daten, Sekundenstopp und Datum richtig einordnen – Herstellerdaten, Sekundenstopp, Datumshinweise und Messbedingungen anhand der passenden Unterlagen zuordnen.
Miyota 9019: Daten, Zeigerhöhe und Herstellerunterlagen – Herstellerunterlagen zum eingestellten Kaliber lesen und Zeigeraufnahme, Werkhöhe und Ersatzteilfragen trennen.
Miyota 9039: Ohne Datum und im Vergleich zum 9015 – Die Ausführung ohne Datum anhand von Kronenstellungen, Herstellerdaten und dem Vergleich zum 9015 einordnen.
Miyota 90S5: Open Heart, Aufzug und Messbedingungen – Open Heart, Aufzug und Messbedingungen anhand der passenden Herstellerunterlagen unterscheiden.
Miyota 9075: GMT, Ortsstunde und Datum verstehen – Unabhängige lokale Stunde, GMT-Referenz und Datum anhand der Herstelleranleitung auseinanderhalten.
Miyota 9100: Kalender, 24-Stunden- und Gangreserveanzeige – Kalender, 24-Stunden- und Gangreserveanzeige unterscheiden und die jeweiligen Bedienbedingungen beachten.
Miyota 9120: Kalender, 24-Stunden-Anzeige und Bedienung – Datum, Wochentag, Monat und 24-Stunden-Anzeige mit ihren jeweiligen Bedienhinweisen zuordnen.
Miyota 9132: Gangreserveanzeige, 24 Stunden und Datum – Gangreserve- und 24-Stunden-Anzeige, Datumssperrzeit sowie Anlaufen und Vollaufzug trennen.
Miyota 6T27: kleines Automatikwerk, Daten und Messbedingungen – Kompakte Werkmaße, Aufzug und Messbedingungen anhand der passenden Herstellerunterlagen einordnen.
NH35A: Technische Daten, Herkunft und Datum richtig einordnen – Kaliberdaten, Herkunftsangaben und Datumskorrektur mit benannten Herstellerquellen prüfen.
NH36A: Wochentag, Datum und Unterschiede zum NH35A – Wochentag, Datum, Sprachvarianten und Herstellerbedingungen mit der vollständigen Referenz zuordnen.
NH38A: Open Heart, ohne Datum und Vergleich zum NH35A – Open Heart ohne Kalender, Kronenstellung und Produktcodes anhand der TMI-Unterlagen unterscheiden.
TMI NH05 und NH06: kleine Automatikwerke mit Datum und Day-Date – NH05B und NH06B anhand ihrer Kalenderfunktionen, Maße und eigenen Bedienbedingungen einordnen.
TMI NH70, NH71 und NH72: Skelettwerke und Varianten verstehen – Farbvarianten, vollständige Werkcodes und Bedingungen der statischen Gangmessung auseinanderhalten.
NH34A: GMT-Zeiger, Datum und Unterschied zum Miyota 9075 – Separat verstellbaren 24-Stunden-Zeiger, Datumshinweise und Unterschiede zum Miyota 9075 einordnen.
Seiko 7S26 und 7S36: Daten, Aufzug und Kalenderbedienung – Aufzug, Kalenderbedienung und Laufzeitformulierungen der passenden Kalibergruppe zuordnen.
Seiko 4R34: GMT-Zeiger, Datum und Bedienung verstehen – GMT-Zeiger, Datum und Kronenstellungen anhand der Herstelleranleitung einordnen.
Seiko 4R35 und 4R36: Datum, Wochentag und Unterschiede – Datum und Wochentag, unterschiedliche Korrekturzeiten sowie dokumentierte Gangbedingungen vergleichen.
Seiko 4R38 und 4R39: Daten, Bedienung und 24-Stunden-Anzeige – Kalenderlose Varianten und die gekoppelte 24-Stunden-Anzeige anhand der Bedienungsanleitung unterscheiden.
Seiko 4R57: Daten, Gangreserveanzeige und Datumszeiger – Gangreserveanzeige, Datumszeiger und Bedienbedingungen von tatsächlichen Laufzeitmessungen unterscheiden.
Seiko 6R15: Daten, Bedienung und Grenzen der Kaliberangabe – Werkdaten und Datumseinstellung von historischen Angaben zur vollständigen Uhr trennen.
Seiko 6R31: ohne Datum, 70 Stunden und richtig einstellen – Die Ausführung ohne Datum, Kronenstellungen und Bedingungen der Gangreserve und Gangangabe einordnen.
Seiko 6R35: Gangreserve, Genauigkeit und Datum einordnen – Gangreserve, Gangbedingungen und Datum mit Herstellerunterlagen und konkreten Referenzen zuordnen.
Seiko 6R51 und 6R55: Daten, Datum und Kronenpositionen – Ausführungen ohne und mit Datum, Kronenstellungen und Bedingungen der Gangreserve unterscheiden.
Seiko 6R54: GMT bedienen und 72 Stunden Gangreserve einordnen – Separat verstellbaren GMT-Zeiger, Kalenderkorrektur und Bedingungen der Gangreserve unterscheiden.
Seiko 6R64: Ortsstundenkorrektur, Datum und Gangreserve – Ortsstundenkorrektur, Zeigerdatum und Gangreserveanzeige nach der passenden Anleitung auseinanderhalten.
ETA 2824-2: Funktionen und technische Daten – Datum, Sekundenstopp sowie minimale und typische Gangreserve anhand offizieller Unterlagen einordnen.
ETA 2834-2 und 2836-2: Unterschiede bei Größe und Kalender – Durchmesser und dokumentierte Kalenderanordnung vergleichen, ohne gleiche Höhe als Tauschfreigabe zu verstehen.
ETA 2671: kompaktes Automatikwerk, Daten und Hebewinkel – Kompakte Werkmaße, Mindest- und typische Gangreserve sowie den belegten Hebewinkel zuordnen.
ETA 2892-A2: Bauhöhe, Gangreserve und Quellenvergleich – Unterschiedliche Gangreserveangaben in datierten ETA-Quellen einordnen und dokumentierte Werte mit dem SW300-1 vergleichen.
ETA 2893-2: GMT-Funktion, Daten und Quellenvergleich – den zusätzlichen 24-Stunden-Zeiger und abweichende Herstellerangaben im Verhältnis zur Goldgena-Planung einordnen.
ETA 2895-2: kleine Sekunde, Gangreserve und Quellen richtig lesen – Kleine Sekunde sowie Mindest- und typische Gangreserve mit der jeweiligen Dokumentfassung zuordnen.
ETA 7750: Valjoux-Chronograph, Gangreserve und Hebewinkel – Chronographenfunktionen, Gangreserve und Messparameter mit ihrer jeweiligen Dokumentfassung lesen.
ETA 6497-1 und 6498-1: Handaufzug und kleine Sekunde – Handaufzug und Position der kleinen Sekunde bei gleicher Kronenorientierung vergleichen.
ETA 7001: Handaufzug, kleine Sekunde und Gangreserve – Handaufzug, kleine Sekunde und unterschiedliche Laufzeitangaben anhand der jeweiligen Dokumentfassung einordnen.
ETA 2801-2 und 2804-2: Handaufzug, Datum und Gangreserve – Handaufzugswerke ohne und mit Datum vergleichen; aktuelle Laufzeitangaben vom historischen Katalog trennen.
Sellita SW200-1: technische Daten und Unterschiede – Maße, minimale und typische Gangreserve sowie die Abgrenzung zum ETA 2824-2 und zum SW200-2 einordnen.
Sellita SW210-1: Handaufzug, Datum und Gangreserve einordnen – Handaufzug, Varianten a/b und Gangreserve lesen; separat bezeichnete Power+-Optionen auseinanderhalten.
Sellita SW215-1: Handaufzug, Datum, Maße und Quellenstand – Handaufzug und Datum anhand einer datierten technischen Unterlage prüfen; Maßbezüge und Quellenstand auseinanderhalten.
Sellita SW220-1: Wochentag, Datum und Vergleich zum SW200-1 – Wochentag und Datum, Bauhöhe und dokumentierte Gangreserve im Vergleich zum SW200-1 lesen.
Sellita SW260-1: kleine Sekunde, Varianten und Quellen prüfen – Kleine Sekunde, Markenvarianten und offene Maßabweichungen im Zusammenhang mit dem Auslaufhinweis prüfen.
Sellita SW300-1: Bauhöhe, Gangreserve und Varianten – Werkhöhe, dokumentierte Varianten sowie Mindest- und typische Gangreserve anhand offizieller Unterlagen unterscheiden.
Sellita SW330-2: GMT und Gangreserve richtig einordnen – Mindest- und typische Gangreserve unterscheiden sowie Bedien- und Gangangaben der konkreten Uhr zuordnen.
Sellita SW500: Chronograph, Anzeigen und Gangreserve – Chronographenanzeigen, dokumentierte Ausführungen und Gangreserve der passenden Kaliberversion zuordnen.
Sellita SW1000-1: Varianten a und b, Maße und Gangreserve – Varianten a und b, Kalender, Steinzahl und Bezugskonturen der Werkmaße im Herstellerkatalog vergleichen.
Gang und Zeitwaage
Uhrwerk-Frequenz: Hz und Halbschwingungen verstehen – 3, 4 und 5 Hz umrechnen und Frequenz von Gangabweichung, Amplitude und Gangreserve unterscheiden.
Zeitwaage verstehen – Gang, Amplitude und Abfallfehler einordnen und die Messbedingungen nachvollziehbar festhalten.
Hebewinkel bei der Zeitwaage: passende Werte finden – Herstellerangaben zuordnen, den Einfluss auf die Amplitude verstehen und korrigierte Messungen dokumentieren.
Amplitude bei Uhren: Gradwerte richtig einordnen – Hebewinkel, Aufzug und Lage berücksichtigen und Herstellergrenzen mit ihren Prüfbedingungen lesen.
Abfallfehler bei Uhren: Millisekunden richtig lesen – Die Berechnung anhand eines fiktiven Beispiels verstehen und Messbereich, Anzeige und Bewertung auseinanderhalten.
Lageabweichung bei Uhren: Messlagen vergleichen – Lagen eindeutig beschreiben, Spannweite und Mittelwert unterscheiden und die Prüfbedingungen festhalten.
Isochronismus bei Uhren: Gang über die Laufzeit prüfen – Aufzugszustand und Messzeitpunkte dokumentieren, Gangreserve von Gangstabilität trennen und Herstellerkennwerte passend lesen.
Ganggenauigkeit im Alltag messen – Zeitvergleiche dokumentieren, die Anfangsabweichung berücksichtigen und Sekunden pro Tag richtig berechnen.
Prüfmethoden und Dokumentation
Uhrenprototypen beurteilen: Formmodell, Funktionsmuster und Vorserie – Entwicklungsstand, vorhandene Bauteile und dokumentierte Prüfungen unterscheiden und die Aussagegrenzen eines Musters festhalten.
Uhrenmaße richtig lesen: Durchmesser, Höhe und Lug-to-Lug – Messgrößen und Bezugspunkte unterscheiden sowie Herstellerangaben, historische Entwürfe und eigene Maßnotizen getrennt dokumentieren.
Uhrengewicht vergleichen: Band, Messumfang und Waage – Herstellerwerte und eigene Wägungen nach Bandzustand, Messumfang und Waagenangaben unterscheiden.
Gangreserve messen – Aufzug und Laufzeit dokumentieren und den Stillstand mit einem überprüfbaren Zeitfenster eingrenzen.
Wasserdichtheitsprüfung verstehen – Verfahren, Druckstufen und die Aussagekraft eines Prüfberichts einordnen.
Chronometer-Zertifizierung: COSC richtig einordnen – Prüfprogramme, Nachweise und die Grenzen ihrer Aussage über den Gang einer konkreten Uhr verstehen.
Uhrentests lesen: Einzeluhr, Stichprobe und Serie – Uhrenzahl und Messwertzahl unterscheiden, die Auswahl der Exemplare prüfen und den Umfang einer Testaussage erkennen.
Uhren-Prüfprotokoll: Vorlage für Messwerte und Belege – Exemplar, Herkunft, Messbedingungen und Rohdaten getrennt von Herstellerangaben und Bewertungen dokumentieren.
Kalibrierung bei Uhrentests: Was der Nachweis belegt – Kalibrierung, Justierung und Verifizierung unterscheiden und den Gerätenachweis vom Ergebnis eines Uhrentests abgrenzen.
Gehäuse, Materialien und Anzeigen
PVD und DLC bei Uhren: Beschichtungen richtig einordnen – Verfahren, Schichtmaterial und Bauteilbezug unterscheiden sowie Herstellerangaben und Beobachtungen getrennt dokumentieren.
Uhrenglas: Saphir, Mineralglas, Acryl und Entspiegelung – Glasmaterial, Schutzschichten und Entspiegelung anhand konkreter Herstellerangaben auseinanderhalten.
Edelstahl und Titan bei Uhren: Materialangaben prüfen – Legierung und Bauteil zuordnen und Angaben zu Gehäuse, Boden, Krone und Lünette getrennt lesen.
Keramik bei Uhren: Gehäuse, Lünette und Materialangaben – Keramische Bauteile, gemischte Konstruktionen und behandelte Metalloberflächen anhand konkreter Quellen einordnen.
Leuchtmasse bei Uhren: Leuchtdauer und Fotos richtig vergleichen – Beleuchtung, verstrichene Zeit und Kameraeinstellungen dokumentieren sowie Fotohelligkeit von beobachteter Ablesbarkeit unterscheiden.
Uhrenlünette verstehen: Minutenskala, GMT und Tachymeter – Skala und zugehörigen Zeiger einordnen sowie Drehrichtung, Rastungen und Materialangaben der konkreten Referenz prüfen.
Kleine Sekunde und Zentralsekunde: Anzeigen verstehen – Laufende Sekunde, Chronographenzeiger und andere Hilfsanzeigen anhand dokumentierter Kaliber unterscheiden.
Skelettuhr oder Open Heart: Was der Einblick zeigt – Skelettierung, Zifferblattausschnitt und Sichtboden unterscheiden sowie sichtbare Bauteile von Qualitätsnachweisen trennen.
Werkaufbau und Energie
Federhaus und Zugfeder: Energie und Gangreserve verstehen – Energiespeicher und Reguliersystem unterscheiden, Angaben zu zwei Federhäusern vergleichen und Laufzeitbeobachtungen dokumentieren.
Automatikaufzug: einseitig oder beidseitig? – Rotor und Krone unterscheiden und Herstellerangaben zur Aufzugmechanik einordnen.
Zentralrotor, Mikrorotor und peripherer Rotor: Unterschiede – Rotoranordnung, Aufzugsrichtung und Bauhöhe auseinanderhalten und die Leistung eines konkreten Werks gesondert beurteilen.
Hemmung im Uhrwerk: Ankerrad, Anker und Impuls – Das Zusammenspiel von Ankerrad, Anker und Unruh verstehen und Herstellerangaben von Messnachweisen unterscheiden.
Tourbillon bei Uhren: Funktion, Open Heart und Ganggenauigkeit – Tourbillonkäfig und offenen Unruhausschnitt unterscheiden sowie Konstruktionsmerkmale von belegter Ganggenauigkeit trennen.
Unruhspirale: Material, Form und Funktion verstehen – Werkstoff, Endkurve und Regulierprinzip unterscheiden und Aussagen zu Herkunft und Eigenschaften prüfen.
Rücker und rückerlose Unruh: Regulierung verstehen – Regulierprinzipien, Herstellerbeispiele und Grenzen der Funktionszuordnung anhand von Werkfotos einordnen.
Steine im Uhrwerk: 21, 25 und 26 Jewels einordnen – Funktion, Material und Steinzahl verstehen und von Aussagen über Qualität oder Herkunft trennen.
Stoßsicherung im Uhrwerk: Funktion und Grenzen – Incabloc, KIF und Diashock anhand von Herstellerquellen einordnen und Beobachtungen nach einem Stoß festhalten.
Gangreserveanzeige: Skala und Restlaufzeit richtig lesen – Herstellerbeispiele und nichtlineare Skalen verstehen, Anzeigestand von gemessener Restlaufzeit trennen und Beobachtungen dokumentieren.
Chronograph: Schaltrad, Kulisse und Kupplung unterscheiden – Steuerung und Kupplung der Stoppfunktion getrennt betrachten und Werkangaben anhand dokumentierter Beispiele prüfen.
Bedienung und Wartung
Verschraubte Krone: Öffnen, Schließen und Grenzen – Entriegelung, Einstellposition und Verschließen trennen sowie Auffälligkeiten ohne vorschnelle Diagnose dokumentieren.
Automatikuhr aufziehen: Handaufzug richtig einordnen – Kronenstellung, Anlaufen und Vollaufzug anhand von Herstelleranleitungen unterscheiden und den Aufzug dokumentieren.
Sekundenstopp bei Uhren: Funktion und richtiges Stellen – Dokumentierte Kaliberbeispiele, Synchronisieren nach Anleitung sowie den Unterschied zwischen Anfangsversatz und Gangabweichung verstehen.
Datum einstellen: Schnellschaltung und Sperrzeiten – Herstellerangaben zur Kalenderbedienung vergleichen, Tag und Nacht zuordnen und Auffälligkeiten dokumentieren.
GMT-Uhr einstellen: Ortszeit, Referenzzeit und Datum – Die separat korrigierbare Anzeige erkennen und Zeitversatz, Lünettenstellung sowie zugehöriges Datum festhalten.
Chronograph bedienen: Start, Stopp und Nullstellung – Zähler und Bedienfolge der jeweiligen Anleitung zuordnen und Besonderheiten wie Flyback gesondert prüfen.
Uhrenbeweger einstellen: TPD, Drehrichtung und Grenzen – Umdrehungen pro Tag, Richtung und Ruhephasen zuordnen, Herstellerangaben mit Datum vergleichen und Einstellungen dokumentieren.
Uhr reinigen: Gehäuse, Armband und Materialgrenzen – Reinigung von Gehäuse und Band an Material, Zustand und passender Herstelleranleitung ausrichten.
Mechanische Uhr aufbewahren: Lagerung und Neustart – Geeignete Ablage, ausgelaufene Federenergie und Wiederinbetriebnahme von der Wartungsgeschichte unterscheiden.
Uhr beschlägt von innen: Kondenswasser richtig einordnen – Äußere Feuchtigkeit, kurzen Innenbeschlag und möglichen Wassereintritt unterscheiden sowie eine Serviceabklärung vorbereiten.
Uhr magnetisiert? Anzeichen und nächste Schritte – auffälligen Gang einordnen, eine Ursachenprüfung vorbereiten und Ergebnisse vor und nach einem Eingriff vergleichen.
Mechanische Uhr bleibt stehen: Beobachtungen einordnen – Aufzug, Kronenstellung und Zeitangaben dokumentieren sowie eine nachvollziehbare Rückfrage beim Service vorbereiten.
Uhr regulieren oder Revision: Unterschiede verstehen – Serviceumfang, Werktausch und Abschlussprüfungen anhand konkreter Angaben nachvollziehen.
Uhr-Revision: Wie oft ist eine Wartung sinnvoll? – Herstellerintervalle, Nutzung und Servicehistorie einordnen und Werkservice von Wasserdichtheitsprüfungen trennen.
Uhrwerk-Schmierung: Öle, Schmierplan und Servicebelege – Schmierstoffangaben und kaliberspezifische Vorgaben einordnen, Wartungsbelege prüfen und Werkstattfragen dokumentieren.
Uhrwerk tauschen: Kompatibilität vor dem Ersatz prüfen – Passung, Ausführung und Teilezuordnung klären sowie Serviceangebot und Abschlussprüfungen nachvollziehbar dokumentieren.
Quellen und Transparenz
Herstellerangaben, Einzelmessungen und Langzeiterfahrungen werden als unterschiedliche Belegarten gekennzeichnet. Bei Messdaten nennen wir das untersuchte Exemplar und die dokumentierten Prüfbedingungen. Einschränkungen und fehlende Angaben werden im jeweiligen Beitrag erläutert.
Über dieses Projekt: Archiv, Redaktion und Quellen – Historisches Projekt und heutigen Betreiber unterscheiden sowie Quellenarbeit, redaktionellen Ablauf und kommerzielle Beziehungen nachvollziehen.
Hinweis zum heutigen Betreiber: Diese Website ist kein offizieller Auftritt des früheren Goldgena-Projekts oder von CODE41. Der heutige Betreiber ist auch im Handel mit VSF-Replikauhren tätig und mit vsf-kaliber.de verbunden. Kommerzielle Quellen, bereitgestellte Muster und Verweise auf verbundene Anbieter werden bei den betreffenden Beiträgen offengelegt.