Archivnotiz: Dieser Beitrag erschließt den ursprünglichen Goldgena-Einstieg /evolution-design/. Grundlage ist der französische Entwicklungsbericht mit dem Artikelkopf 27. Juli 2016, gespeichert am 2. August. Am Artikelende steht zusätzlich der 29. Juli; die Bedeutung dieser zweiten Datumszeile bleibt offen. Der damalige Kapitelplan führt diesen Text als vierten Teil der zweiten Projektphase. [1, 3]
Im Juli war die Gestaltung noch nicht abgeschlossen. Eigentlich wollte das damalige Team bereits die Kollektion bestätigen und über Name und Logo sprechen. Nach dem ersten Prototyp war es jedoch mit dem Gehäuse unzufrieden und meldete eine Verzögerung. [1] Der Bericht setzt damit den Entwicklungsstand vom Juni 2016 fort.
Warum das Gehäuse überarbeitet wurde
Die Bandanstöße sollten stärker nach unten verlaufen. Der seitliche Ausschnitt erschien dem Team zu ausgeprägt; dadurch wirkten die Anstöße zu dünn und vom übrigen Gehäuse abgesetzt. Außerdem führte die Prüfung des Aufbaus der einzelnen Teile zu einer geplanten Gesamthöhe von 13 statt ursprünglich 11 mm. [1] Das sind Angaben des Entwicklungsberichts, keine Messwerte einer von dieser Redaktion untersuchten Serienuhr.
| Entwurfsrichtung | Beschreibung im damaligen Text | Stand der Entscheidung |
|---|---|---|
| Variante 1 | Direkte Weiterentwicklung anhand der Beobachtungen am ersten Prototyp. | Eine der drei zur Diskussion gestellten Richtungen. |
| Variante 2 | Straffere Linien; die Bandanstöße setzen sich durch einen Knick von der oberen Fläche des Gehäusemittelteils ab. | Als Alternative vorgestellt, nicht als endgültige Ausführung bestätigt. |
| Variante 3 | Ein kastenförmiges Gehäuseteil ersetzt den bisherigen Boden und wird mit einer oberen Platte verschraubt, in die die Bandanstöße integriert sind. | Vom damaligen Team bevorzugt; verschiedene Oberflächen und Materialkombinationen wurden als Möglichkeit genannt. |
42 mm als Vorschlag, 42,5 mm in einer Montage
Beim Durchmesser beschrieb das Team 42 mm als möglichen Kompromiss zwischen Präsenz, Eleganz und Tragekomfort. Eine gesonderte Bildunterschrift bezeichnete die Uhr in einer Montage am Handgelenk dagegen als ungefähr 42,5 mm groß. [1] Diese Angaben werden hier getrennt wiedergegeben: Der Vorschlag und die Größenangabe einer Montage sind kein gemeinsamer Nachweis eines verbindlichen Serienmaßes.
Zum Vergleich hatte der Juni-Bericht noch 41 mm als vorläufig passenden Stand genannt. [2] Die wechselnden Angaben dokumentieren die Entwicklung; sie werden nicht zu einer Toleranzspanne einer fertigen Uhr umgedeutet. Der Ausgangspunkt liegt im ersten Entwurf vom Mai 2016.
Wie sich solche Angaben einem bestimmten Entwicklungsstand zuordnen lassen, erläutert der heutige Leitfaden zur Beurteilung von Uhrenprototypen. Die dortige Vorlage hilft, Bilddarstellung, Musterkennung und bekannte Änderungen getrennt zu dokumentieren, statt Maße aus unterschiedlichen Fassungen zu einer vermeintlichen Serienangabe zusammenzusetzen.
Herstellerangebote und Uhrwerke waren noch offen
Laut Juli-Bericht sprach das Team weiterhin mit drei Herstellern. Deren vorläufige Kostenschätzungen wichen voneinander ab. Genauere Preise erwartete das Projekt erst nach der Festlegung des Designs und dem Beginn der technischen Ausarbeitung. [1] Daraus lässt sich weder ein endgültig beauftragter Hersteller noch ein bezahlter Einkaufspreis ableiten.
Für die Auswahl der Komponenten stellte der Text Qualität, besondere Eigenschaften und das Verhältnis von Preis und Leistung in den Vordergrund. Eine Kollektion mit unterschiedlichen Uhrwerken war ein Ziel; Einzelheiten sollten im folgenden Kapitel kommen. [1] Die damalige Absicht wird hier nicht als geprüfte Aussage über tatsächlich ausgelieferte Werke behandelt.
Die Originalseite verweist in diesem Abschnitt auf Preisgrafiken. Diese eingebundenen Dateien ließen sich bei der Recherche nicht abrufen. Deshalb enthält diese Erschließung keine daraus abgeleiteten Zahlen zu Gehäusen oder einzelnen Kalibern. Der erhaltene Fließtext belegt den vorläufigen Angebotsstand, keine vollständige Kostenrechnung.
Name, Farben und Zeitplan
Auch der Markenname war noch offen. Das Team berichtete, dass erwogene Namen zum Teil bereits registriert waren, und bat damals um Vorschläge. Zudem zeigte der Artikel eine Auswahl aus der Farb- und Materialsuche und erwähnte weitere Überlegungen zu Kautschuk- und Textilbändern. [1] Das waren Arbeitsthemen dieser Projektphase, keine abgeschlossene Bestellliste. Der historische Aufruf zur Namenssuche ist heute keine laufende Aktion dieser Website.
| Damals geplantes Ziel | Im Juli genannter Zeitpunkt | Einordnung |
|---|---|---|
| Design bestätigen | Mitte August 2016 | Ziel des damaligen Entwicklungsplans. |
| Realistischen Prototyp fertigstellen | Mitte September 2016 | Angekündigter nächster Entwicklungsstand. |
| Crowdfunding-Kampagne starten | Anfang Oktober 2016 | Planungsdatum dieses Artikels; kein Beleg für den tatsächlichen Start. |
Der nächste Beitrag über besondere Uhrwerke wurde für den 31. August angekündigt. [1] Diesen späteren Stand erschließt das Archiv zu besonderen Uhrwerken und zur weiteren Entwicklung. Die September-Entwürfe und der Name CODE41 gehören zu einer weiteren Projektstufe; sie werden nicht rückwirkend in die offene Juli-Planung eingesetzt.
Den weiteren Verlauf der Finanzierung behandelt das Crowdfunding-Archiv mit Plan- und Kampagnendaten. Die Goldgena/CODE41-Chronologie verbindet die bereits erschlossenen historischen Themen.
English summary
This archive covers Goldgena’s July 2016 design update: three proposed case directions, changing dimensions and a revised development schedule. The text distinguishes team preferences and planning dates from final specifications or completed deliveries. Embedded cost graphics could not be retrieved, so their figures are not reconstructed here.
Quellen und Transparenz
[1] Goldgena: Évolution design & point développement – Originalaufnahme vom 2. August 2016. Gelesener französischer Artikeltext: Artikelkopf 27. Juli, zusätzliche Datumszeile 29. Juli. Grundlage für Gehäusevarianten, Maßangaben, Angebotsstand und Zeitplan.
[2] Goldgena: Nous faisons le point sur le développement – Originalaufnahme vom 26. Juni 2016. Bereits erschlossener vorheriger Entwicklungsstand; Quelle für die damalige 41-mm-Angabe.
[3] Goldgena: ursprüngliche Projektstartseite – Aufnahme vom 5. September 2016. Der Kapitelplan ordnet den Juli-Beitrag dem ursprünglichen Pfad /evolution-design zu.
Redaktioneller Stand: 15. Oktober 2026. Dies ist eine heutige redaktionelle Erschließung des historischen Seitentexts, keine vollständige visuelle Rekonstruktion. Die beiden verlinkten Preisgrafiken waren beim Abruf über das Archiv nicht verfügbar. Historische Bilder, Abstimmungen, Kommentare und Anmeldeformulare wurden nicht nachgebaut. Es liegen dieser Darstellung keine eigenen Messungen eines damaligen Prototyps oder einer ausgelieferten Uhr zugrunde.
Hinweis zum heutigen Betreiber: Diese Website ist kein offizieller Auftritt des früheren Goldgena-Projekts oder von CODE41. Der heutige Betreiber ist im Handel mit VSF-Replikauhren tätig und mit vsf-kaliber.de verbunden. Die historischen Quellen beziehen sich auf das damalige Projekt und sind keine Empfehlung dieses heutigen Geschäfts.